Türkish Soulfood - Authentische türkische Küche
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Türkische Zutaten wie Sucuk, Pastırma, Kaşar, Sumak und Bulgur einfach erklärt – was steckt dahinter und wie werden sie in der Küche eingesetzt?
Dollstraße 6
85049 Ingolstadt
Wer zum ersten Mal in einem türkischen Restaurant isst, ist oft überrascht, wie intensiv und zugleich ausgewogen die Aromen sind. Das liegt nicht an Geschmacksverstärkern, sondern an einer langen Tradition mit hochwertigen Zutaten. Türkische Zutaten wie Sucuk, Pastırma oder Sumak haben Jahrhunderte der Kulinarik hinter sich – und jede erzählt eine Geschichte.
In diesem Ratgeber stellen wir dir fünf zentrale Zutaten vor, die du in einem echten türkischen Restaurant immer wieder begegnen wirst. Ob als Belag, Beilagezutat oder Gewürz: Wenn du weißt, was hinter den Namen steckt, bekommst du gleich viel mehr Freude an der Bestellung.
Spaziere schon jetzt durch unseren Gastraum – ganz bequem von zuhause aus. Mit unserer 360°-Tour bekommst du einen ersten Eindruck von Atmosphäre und Ambiente, noch bevor du uns besuchst.
Sucuk (ausgesprochen: „Sudschuk“) ist eine kräftig gewürzte, halbgetrocknete Rohwurst, die traditionell aus Rind- oder Lammfleisch hergestellt wird. Charakteristisch ist die intensive Mischung aus Kreuzkümmel, Knoblauch, schwarzem Pfeffer und Paprika – je nach Region variieren die Gewürzverhältnisse leicht.
In der türkischen Küche wird Sucuk häufig gebraten oder gegrillt serviert, etwa als Frühstückskomponente mit Eiern oder als Einlage in Pide-Brot. Der hohe Fettgehalt der Wurst sorgt beim Erhitzen für ein intensives Röstaroma, das unverwechselbar ist. Wer scharfe Wurst mag, liegt hier genau richtig.
Pastırma ist ein luftgetrocknetes, gepresstes Rindfleisch, das in eine aromatische Gewürzpaste namens Çemen eingebettet wird. Diese Paste besteht meist aus Bockshornklee, Knoblauch, Paprika und verschiedenen Gewürzen – das Ergebnis ist ein intensiv würziges, leicht scharfes Fleisch mit einer tiefrot-orangefarbenen Außenschicht.
Pastırma wird hauchdünn aufgeschnitten und eignet sich hervorragend als Belag auf Pide, als Topping auf Eierspeisen oder als kalte Vorspeise. Der Geruch ist kräftig und unverkennbar – ein Zeichen guter Qualität. Historisch gesehen war Pastırma eine Konservierungsmethode für Fleisch, die in Anatolien über Jahrhunderte verfeinert wurde.
Kaşar (gesprochen: „Kaschar“) ist ein halbfester Schnittkäse aus Schaf- oder Kuhmilch mit einem milden, leicht buttrigen Geschmack. Er ähnlt in der Konsistenz dem Gouda, hat aber ein eigenes, subtiles Aroma, das ihn von westlichen Käsesorten unterscheidet.
In der türkischen Küche ist Kaşar allgegenwärtig: als Belag auf Pide und Gözleme, überbacken auf Fleischgerichten oder einfach pur als Teil einer Mezze-Platte. Beim Schmelzen zieht er schöne Fäden und gibt Gerichten eine cremige Note, ohne zu dominant zu werden. Ein junger Kaşar ist milder; länger gereifter Kaşar (yaşlı Kaşar) entwickelt ein würzigeres Profil.
Sumak ist ein tiefrot-violettes Gewürz, das aus getrockneten und gemahlenen Sumachbeeren gewonnen wird. Es schmeckt angenehm säuerlich-fruchtig und ersetzt in der türkischen Küche oft Zitronensaft. Über Zwiebeln gestreut, als Topping auf Fleischgerichten oder im Salat: Sumak gibt jedem Gericht eine frische, leicht herbe Note, ohne es zu übertönen. Laut Bundeszentrum für Ernährung enthält Sumak zudem Gerbstoffe und Antioxidantien, die ihm einen gesundheitlichen Mehrwert verleihen.
Bulgur hingegen ist vorgekochter und getrockneter Weizen, der grob oder fein gemahlen erhältlich ist. Er ist ein Grundnahrungsmittel in der türkischen Küche und findet sich in Salaten (z.B. Kisir), als Beilage zu Fleischgerichten oder in gefüllten Gerichten. Bulgur hat einen nussigen Eigengeschmack und ist reich an Ballaststoffen – eine sättigende, vollwertige Beilage, die in keiner türkischen Küche fehlt.
Im Antalya Grillrestaurant Ingolstadt begegnest du vielen dieser Zutaten in authentischer Zubereitung. Ein Besuch dort macht das Gelesene direkt erlebbar.
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